Ueber Kreta
Kreta ist in jeglicher Hinsicht überaus vielfältig, und eine tiefergehende Erkundung braucht Zeit, will man nicht nur an der Oberfläche kratzen. Auf der Insel, die mehr als doppelt so groß ist wie Mallorca, leben über 600.000 Menschen, und es braucht einen ganzen Tag, um vom einen Ende zum anderen zu gelangen, denn die 245 Kilometer Luftlinie zwischen West- und Ostküste werden zu 350 Kilometern abenteuerlicher Küstenstraße. Die Insel ist geografisch gesehen ein Gebirge, dessen obere Bereiche aus dem Wasser ragen und das Libysche Meer von der griechischen Ägäis trennen. Die höchsten Gipfel ragen 2.456 Meter über das Meer und funkeln mit ihrem Schnee bis in den Mai hinein in der Sonne.

Kreta kommt zu Gute, dass die Insel sehr weit südlich im Mittelmeer liegt. Mit über 300 Sonnentagen im Jahr weist sie mit Sizilien und Zypern die höchste Sonneneinstrahlung auf. Der Sommer ist auf Kreta heiß und trocken, wobei insbesondere an der Südküste sehr hohe Temperaturen erzielt werden. Die Winterzeit fällt in der Regel recht milde aus mit viel Regen auf den Hochebenen und Schnee in den Bergen.

Sehenswürdigkeiten
Samariá-Schlucht, 18 km Fußweg durch eine atemberaubende Landschaft. Chandrás-Hochebene, östlich der Straße von Sitía nach Ierápetra, viele Ruinen. Knossós, minoischer Palast, 5 km südlich von Iráklion. Kloster Arkádi, in den Bergen bei Réthimnon gelegenes Kloster, Nationalheiligtum Kretas. Matala (Südkreta), Bucht von Matala, bekannt durch seine Höhlen (alte Grabstätten). Kloster Moni Gonias in Kolimbari/Kolymbari. Askifou-Hochebene im Westen Kretas. Phaistos (Palast von) in der Messarahochebene ( Südkreta), Minoische Ausgrabungssätte. Das venezianische Kastell von Frangokastello (Südwestkreta). Aradena Schlucht im Westen Kretas
Source:WikiTravel


